{"id":124,"date":"2014-03-17T17:48:00","date_gmt":"2014-03-17T16:48:00","guid":{"rendered":""},"modified":"2018-10-14T21:59:19","modified_gmt":"2018-10-14T19:59:19","slug":"schreckensmeldungen-aus-gorleben-oder-manipulativer-journalismus-fuer-anfaenger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/strikeslipvault.org\/wordpress\/?p=124","title":{"rendered":"Schreckensmeldungen aus Gorleben, oder: Manipulativer Journalismus f\u00fcr Anf\u00e4nger"},"content":{"rendered":"<div style=\"text-align: justify;\">\n<div style=\"text-align: justify;\">\n<p>Jeder kennt den Namen, jeder wei\u00df worum es geht, wenn das Wort &#8222;Gorleben&#8220; f\u00e4llt. Die Meisten werden sogar ungef\u00e4hr wissen, wo es ist. Es ist dieser Ort in Niedersachsen, an dem regelm\u00e4\u00dfig Tausende Menschen versuchen, skrupellose Konzerne daran zu hindern, tonnenweise nukleare Abf\u00e4lle in einem Loch im Boden zu verscharren.<\/p>\n<div style=\"clear: both; text-align: center;\"><a style=\"margin-left: 1em; margin-right: 1em;\" href=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-cZsTdS552kk\/UyR0Wx86dkI\/AAAAAAAAAFY\/Tx2cnuS2gJM\/s1600\/DSCN2417.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-cZsTdS552kk\/UyR0Wx86dkI\/AAAAAAAAAFY\/Tx2cnuS2gJM\/s1600\/DSCN2417.JPG\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" border=\"0\" \/><\/a><\/div>\n<p>Ein Loch voll mit Wasser, Erd\u00f6l, explosiven Gasen. Aber wie viele von euch waren schon einmal dort, um es sich anzusehen?<\/p>\n<p><a name=\"more\"><\/a><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"text-align: justify;\">Wir wissen ja mittlerweile gut genug, dass jeder Presseverlag, jeder Fernsehsender, sogar jeder Aktivist und Blogger seine Ver\u00f6ffentlichungen an der eigenen Meinung ausrichtet. Dennoch war ich schockiert \u00fcber das Ausma\u00df der schlechten Recherche, einseitigen Berichterstattung und sensationalistischen Panikmache, der in Verbindung mit dem Erkundungsbergwerk Gorleben stattfindet. Hier muss ich zun\u00e4chst Bu\u00dfe tun und zugeben, dass auch ich bisher auf die relative Neutralit\u00e4t der Presse und die Ehrlichkeit von Umweltverb\u00e4nden vertraut habe &#8211; diese sind schlie\u00dflich mit dem Ziel angetreten, die Welt zu verbessern, also m\u00fcssten sie nat\u00fcrlicherweise aus ehrlichen, guten Menschen bestehen, oder? Auch ich war in der Vergangenheit flei\u00dfig, wenn es Zeit war, Ver\u00f6ffentlichungen von B\u00fcrgerinitiativen und Umweltschutzgruppen zu verbreiten (auch in diesem Blog), in denen alle, die mit Gorleben zu tun hatten, als korrupte L\u00fcgner angeprangert wurden. Denn &#8211; so mein Bild &#8211; dort wurde schlie\u00dflich f\u00fcr wirtschaftliche Interessen gehandelt, nach unvollst\u00e4ndiger Pr\u00fcfung und mit Sicherheit so billig wie m\u00f6glich.<\/div>\n<p>Nun, um die Spannung nicht allzu unertr\u00e4glich zu machen, l\u00f6se ich jetzt schon einmal auf, dass dieses Bild falsch ist. Zu den Details kommen wir gleich. Zun\u00e4chst stellt sich die Frage: Warum? Das werden vermutlich Psychologen, Soziologen oder \u00e4hnliche Experten genauer beantworten m\u00fcssen &#8211; in den meisten F\u00e4llen werden jedenfalls Informationen, die die Wissenschaftler herausgeben, von nicht fachkundigen Journalisten missverstanden oder zur eigenen \u00dcberzeugung passend zurechtgestutzt. Denn wenn man ein paar wichtige Details wegl\u00e4sst, k\u00f6nnen selbst positive Ergebnisse hinterher klingen, als st\u00fcnde die gro\u00dffl\u00e4chige Verseuchung des Wendlandes unmittelbar bevor. Daraus resultieren dann \u00f6ffentliche Emp\u00f6rung, politische Angst um W\u00e4hlerstimmen und irrationale Entscheidungen.<\/p>\n<p>Was zweifellos richtig ist an den skandal\u00f6sen Nachrichten, die man so h\u00f6rte \u00fcber die letzten Jahre, ist die Tatsache, <a href=\"http:\/\/www.zeit.de\/2010\/15\/Gorleben\">dass der Standort Gorleben unwissenschaftlich ausgew\u00e4hlt wurde.<\/a> Ein Dorf am Rande der alten Bundesrepublik, direkt an der Grenze zu den ungeliebten Kommunisten, die ganze Region (scheinbar) bewohnt von wenig gebildeten, schlecht vernetzten, obrigkeitsh\u00f6rigen Bauern &#8211; das schien bequem und billig. Was f\u00fcr mich nicht \u00fcberpr\u00fcfbar ist, aber plausibel klingt, ist dass zu diesem Zweck auch Gutachten gef\u00e4lscht worden sein sollen, damit sie eine besondere Eignung des Gorlebener Salzstockes bescheinigen. Was aber von der verkorksten Standortauswahl nicht beeinflusst wird, sind die tats\u00e4chlichen Ergebnisse der bergm\u00e4nnischen Erkundung. Und \u00fcber die wird nicht nur wenig geredet &#8211; wenn \u00fcberhaupt, dann werden sie au\u00dferdem verzerrt. Die Namen der originalen Ver\u00f6ffentlichungen der Ergebnisse in wissenschaftlicher Form findet ihr am Ende dieses Artikels &#8211; zum Nachlesen in der Universit\u00e4tsbibliothek eures Vertrauens.<\/p>\n<p>Noch mal schnell ein Disclaimer: In diesem Post werde ich f\u00fcr die weitergehende Erforschung des Salzstockes Gorleben argumentieren. Meine Einstellung zur Kernenergie hat sich jedoch nicht ge\u00e4ndert: Dumme Idee. Punkt. Der M\u00fcll ist nun aber da und muss weg, und die Suche nach einem geeigneten Endlager <i>muss<\/i> wissenschaftlich geschehen, nicht politisch. Egal wie viel um Gorleben in der Vergangenheit gestritten wurde &#8211; wenn die Wissenschaft herausfindet, dass es sicher ist, w\u00e4re es grob fahrl\u00e4ssig, aus Angst vor neuen Protesten ein eventuell weniger geeignetes Lager zu verwenden, oder noch einmal 30 Jahre lang weiterzusuchen. Auch der aktuelle neue Erkundungsstopp ist v\u00f6lliger Unfug. Dort wurde schon so viel gute, solide Vorarbeit geleistet &#8211; wenn alles gut ginge und keine Ausschlussfaktoren bei der weiteren Erkundung auftauchten, k\u00f6nnte vielleicht in wenigen Jahren mit der Einlagerung begonnen werden und die so verhassten und langfristig unsicheren Zwischenlager k\u00f6nnten von der Erdoberfl\u00e4che verschwinden.<br \/>\nIch wurde f\u00fcr diesen Artikel weder von der Nuklearindustrie noch von anderen Stellen bezahlt oder unter\u00a0 Druck gesetzt, allerdings habe ich von der Betreibergesellschaft des Bergwerkes, <a href=\"http:\/\/www.dbe.de\/\">DBE<\/a>, ein kostenloses Mittagessen erhalten. Wer mich kennt, wei\u00df dass das zwar gen\u00fcgt um mir eine Freude zu machen, nicht jedoch um meine Meinung zu politischen Themen zu beeinflussen.<\/p>\n<p>Wie nun, fragt ihr euch sicher, komme ich also darauf, pl\u00f6tzlich anderer Meinung zu sein? Ich fragte eingangs, ob ihr euch schon einmal selbst vor Ort ein Bild gemacht habt. Den Geowissenschaftsstudenten der Universit\u00e4t Hamburg wurde eine Exkursion angeboten &#8211; unser herzlicher Dank geht hier vor allem an Frau Prof. Pfeiffer vom Institut f\u00fcr Bodenkunde, die seit einiger Zeit j\u00e4hrlich diese Veranstaltung organisiert und begleitet. Nach einem Jahr Warteliste (es gibt viele Interessierte an F\u00fchrungen durchs Bergwerk) setzten wir uns also mit 15 KommilitonInnen in die Kleinbusse der Uni und fuhren am 12. M\u00e4rz 2014 um 6:30 im Grindelviertel los. Zwei Stunden sp\u00e4ter, die wir haupts\u00e4chlich im Windschatten von LKW auf der Landstra\u00dfe verbrachten, passierten wir im Wald au\u00dferhalb von Gorleben zun\u00e4chst das &#8222;Transportbeh\u00e4lterlager&#8220;, besser bekannt als Castor-Zwischenlager. Und hier f\u00e4ngt es auch schon an mit den Mythen.<\/p>\n<p><b>Castor-Transporte direkt ins Endlager<\/b><br \/>\nErstaunlich viele Menschen scheinen davon \u00fcberzeugt zu sein, dass die nuklearen Abf\u00e4lle, die mehr oder weniger regelm\u00e4\u00dfig mit den Castor-Transporten nach Gorleben rollen, direkt im Salzstock vergraben werden. Dabei kommen sie nicht einmal auf das Gel\u00e4nde des Bergwerkes. Der F\u00f6rderturm w\u00e4re \u00fcberhaupt nicht in der Lage, die 120 Tonnen eines gef\u00fcllten Castor-Beh\u00e4lters zu tragen, f\u00fcr einen sp\u00e4teren Endlagerbetrieb m\u00fcsste im heute nur zur L\u00fcftung benutzten zweiten Schacht eine neue Anlage errichtet werden. Und, ganz nebenbei: es existiert kein Endlager im Salzstock Gorleben.<br \/>\nNein, die Castorbeh\u00e4lter kommen ins <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Transportbeh%C3%A4lterlager_Gorleben\">Transportbeh\u00e4lterlager<\/a>, wo sie erst einmal ein paar Jahrzehnte abk\u00fchlen m\u00fcssen &#8211; nicht einmal dem hochtemperaturbest\u00e4ndigen Steinsalz will man die mehrere hundert Grad Celsius hei\u00dfen Abf\u00e4lle zumuten, aus Sicherheitsgr\u00fcnden, damit durch thermische Beanspruchung keine Spannungen und Risse entstehen. Ton und Kristallingestein halten \u00fcbrigens weniger aus &#8211; sp\u00e4ter mehr dazu.<br \/>\nBilder vom Lager habe ich nicht, da unsere F\u00fchrung nur das Bergwerk umfasste. Wir erfuhren zwar sp\u00e4ter, dass man auch das Lager mit Anmeldung besuchen kann, aber da wir keine hatten, war das an diesem Tag nicht m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Ein paar hundert Meter weiter parkten wir auf einem Besucherparkplatz und begaben uns ins Infozentrum des Erkundungsbergwerkes. Dort wurden wir von zwei Repr\u00e4sentanten begr\u00fc\u00dft, einer davon der ans\u00e4ssige Geologe, und man lie\u00df uns eine einf\u00fchrende Pr\u00e4sentation zuteil werden. Bereits hier erfuhr ich \u00fcberraschende Dinge zu weiteren \u00f6ffentlich bekannten Bedenken&#8230;<\/p>\n<p><b>Der Salzstock steht mit Grundwasser in Kontakt und l\u00f6st sich auf<\/b><br \/>\nNun, das ist strenggenommen kein Mythos. Schon der um 1980 von der PTB mit einer ersten Untersuchung beauftragte Geologe Klaus Duphorn fand das heraus. Er wird auch heute immer wieder zitiert mit seiner Aussage, eine langfristige Abschirmung k\u00f6nne nicht garantiert werden. Was damals aber noch nicht getan wurde, war genau nachzumessen, wie schnell die Aufl\u00f6sung vonstatten geht. Heute wei\u00df man das: etwa 20 Meter in einer Million Jahren. Das projektierte Endlager l\u00e4ge in einer Tiefe von 900 bis 1200 Metern. Der Salzspiegel (die Obergrenze des Salzstockes) liegt in etwa 250 Metern Tiefe. Man geht von einem Absinken der Radioaktivit\u00e4t auf ungef\u00e4hrliche Werte nach einer Million Jahren aus.<\/p>\n<p><b>In der letzten Eiszeit wurde das Deckgebirge von Gletschern bis aufs Salz abgetragen! Das kann wieder passieren!<\/b><br \/>\nWenn eine erneute, so intensive Vergletscherung geschieht: Ja. Das Deckgebirge ist in Gorleben aber ohnehin nicht Teil des geologischen Einschlusses (ihr erinnert euch: es f\u00fchrt Wasser), dieser wird ausschlie\u00dflich durch das Salz bewirkt. Selbst wenn der Salzspiegel erneut freigelegt w\u00fcrde, l\u00e4gen immer noch mindestens 650 Meter Salzgestein zwischen den Abf\u00e4llen und der Oberfl\u00e4che. Und: durch die letzte eiszeitliche Freilegung wurde keine signifikante Reduktion der Salzm\u00e4chtigkeit bewirkt.<\/p>\n<p><b>Der Salzstock bewegt sich aufw\u00e4rts<\/b><br \/>\nAuch das ist kein Geheimnis &#8211; Salz ist leichter als andere Gesteine, weshalb es aus den tiefen Schichten, in denen es nach seiner Entstehung begraben wurde, nach oben quillt und Salzst\u00f6cke bildet. Auch das musste aber erst genau nachgemessen werden. Der Aufstieg anderer Salzst\u00f6cke (oder in der Fachsprache: Diapire) liegt in der Gr\u00f6\u00dfenordnung einiger Zentimeter pro Jahr, was durchaus f\u00fcr ein Endlager zu viel sein k\u00f6nnte. In diesem konkreten Diapir ist aber bereits fast das gesamte im Einzugsbereich liegende Salz in die charakteristische Struktur aufgestiegen, und da kein Nachschub kommen kann, wird die Bewegung\u00a0 &#8211; geologisch gesehen &#8222;bald&#8220; &#8211; v\u00f6llig zum Stillstand kommen. Die Aufstiegsgeschwindigkeit liegt zur Zeit ebenfalls in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von 20 Metern pro Jahrmillion. Eine Reaktivierung des Diapirs erfordert entweder magische Neubildung von Salz in 3500m Tiefe oder eine massive Erh\u00f6hung des \u00dcberlagerungsdruckes &#8211; also die Ablagerung mehrerer hundert Meter von neuem Gestein. So etwas dauert typischerweise einige zehn bis hundert Millionen Jahre und erfordert die Versenkung der gesamten Region unter den Meeresspiegel. Zwar k\u00f6nnte der Klimawandel das zeitweise bewerkstelligen, allerdings m\u00fcsste die \u00dcberflutung einige Millionen Jahre anhalten, bis etwas passierte.<\/p>\n<p>Es wurde noch \u00fcber die Geschichte des Standortes und urspr\u00fcngliche, aber schnell verworfene Pl\u00e4ne zum Bau einer Wiederaufbereitungsanlage mit angeschlossenem Endlager gesprochen, dann war es auch schon Zeit, sich zur Materialausgabe zu begeben. Eingekleidet in Overalls, Sicherheitsschuhe und Helme mit Lampen und beh\u00e4ngt mit schweren Sauerstoffger\u00e4ten f\u00fcr den Notfall wurden wir mit anderen Besuchergruppen in den F\u00f6rderkorb gepfercht &#8211; etwa 30 bis 40 Personen &#8211; und mit einem seltsamen Gef\u00fchl im Bauch sahen wir zu, wie der vom Tageslicht erleuchtete Innenraum des F\u00f6rderturmes ohne viel Federlesen nach oben an uns vorbei beschleunigte und verschwand. Mit 10 Metern pro Sekunde ging es minutenlang durch tiefe Schw\u00e4rze, bis wir 840 Meter unter der Gel\u00e4ndeoberfl\u00e4che etwas schwindlig wieder ausstiegen.<\/p>\n<table style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\" href=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-zScTotelyaY\/UySshLeXqWI\/AAAAAAAAAFo\/ew4BLQqUvts\/s1600\/DSCN2420.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-zScTotelyaY\/UySshLeXqWI\/AAAAAAAAAFo\/ew4BLQqUvts\/s1600\/DSCN2420.JPG\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\">F\u00fcllort der 840m-Sohle<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><b>Kl\u00fcfte erm\u00f6glichen das Eindringen von Wasser<\/b><br \/>\nJa. Wenn vorhanden. In der Umgebung der Sch\u00e4chte ist das Salz tats\u00e4chlich durch die beim Aufstieg des Diapirs wirkenden Kr\u00e4fte stark verformt, teilweise gefaltet, zerlegt. Die Anhydritschichten &#8211; der wasserfreie Zustand von Gips &#8211; die sich in jeder typischen Abfolge von Evaporitgesteinen (also solchen, die durch Verdampfen von Meerwasser entstanden sind) finden, sind teilweise dazwischen gelagert worden. Das ist prinzipiell schlecht, denn w\u00e4hrend Steinsalz massig, wasser- und gasdicht ist, auf Verformung plastisch reagiert und durch Bergdruck nicht bricht oder rei\u00dft, ist Anhydrit spr\u00f6de und por\u00f6s. Er kann Wasser f\u00fchren und eine Bruchfl\u00e4che bieten, an der Gesteinsbl\u00f6cke gegeneinander beweglich sind.<\/p>\n<table style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\" href=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-KNVfMAEk7Ng\/UycWWauACZI\/AAAAAAAAAG0\/r8jmobaZgWk\/s1600\/DSCN2423snip.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-KNVfMAEk7Ng\/UycWWauACZI\/AAAAAAAAAG0\/r8jmobaZgWk\/s1600\/DSCN2423snip.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\">&#8222;Gorleben-Bank&#8220; (grau\/wei\u00df, Anhydrit) und Orangesalz (orange, Steinsalz) der Zechstein 3 &#8211; Folge<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<table style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\" href=\"http:\/\/3.bp.blogspot.com\/-bze0_VD8HUI\/UySyMAxKpDI\/AAAAAAAAAF4\/q0pqgHXJyXY\/s1600\/DSCN2426.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/3.bp.blogspot.com\/-bze0_VD8HUI\/UySyMAxKpDI\/AAAAAAAAAF4\/q0pqgHXJyXY\/s1600\/DSCN2426.JPG\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"640\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\">Bruchfl\u00e4che an der Gorleben-Bank mit Messinstrument<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Hier ist zu sehen, wie das Salz sich unter dem Gebirgsdruck langsam plastisch nach innen bewegt, um den Stollen zu verschlie\u00dfen. Dieser Vorgang dauert einige Jahrzehnte bis Jahrhunderte und stellt neben der Verf\u00fcllung mit dem zuvor ausgelagerten Salz die geplante Verschlusstechnik f\u00fcr ein Endlager dar &#8211; das Salz heilt vollst\u00e4ndig aus und schlie\u00dft die Abf\u00e4lle luftdicht ein. Man sieht es aber nur so deutlich, weil das Gestein an einer spr\u00f6den Anhydritschicht (grau) auseinandergebrochen ist. Wo kein Anhydrit ist, passiert das nicht, und weder Wasser noch Gase k\u00f6nnen sich im massiven Steinsalz bewegen.<br \/>\nDie Hauptaufgabe der Wissenschaftler im Erkundungsbergwerk besteht darin, einen ausreichend gro\u00dfen Bereich homogenen, also undurchl\u00e4ssigen und plastischen Salzes zu finden, in dem das Endlager eingerichtet werden kann. Nach bisherigen Bohrungen und Radarmessungen ist das in der Mitte des Salzstockes der Fall, aber durch den erneuten Erkundungsstopp kann das noch nicht mit Sicherheit gesagt werden.<\/p>\n<div style=\"clear: both; text-align: center;\"><a style=\"margin-left: 1em; margin-right: 1em;\" href=\"http:\/\/3.bp.blogspot.com\/-LkznTI4MMhA\/UybaK3I6EWI\/AAAAAAAAAGI\/TAX2LFX8Mqc\/s1600\/DSCN2433.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/3.bp.blogspot.com\/-LkznTI4MMhA\/UybaK3I6EWI\/AAAAAAAAAGI\/TAX2LFX8Mqc\/s1600\/DSCN2433.JPG\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" border=\"0\" \/><\/a><\/div>\n<p>Als n\u00e4chstes f\u00fchrte uns eine rasende Fahrt mit einem offenen &#8222;Bus&#8220; durch dunkle, gewundene G\u00e4nge zur F\u00f6rdersohle in 880 Metern Tiefe. Hier wurde (und wird bei einer zuk\u00fcnftigen Wiederaufnahme der Erkundungst\u00e4tigkeit) das bei der Auffahrung ausgebrochene Salz f\u00fcr den Transport nach \u00dcbertage verladen. Mit Blitzlicht gut zu sehen: der durch das Fahrzeug aufgewirbelte Salzstaub in der trockenen Luft.<\/p>\n<table style=\"margin-left: auto; margin-right: auto; text-align: center;\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\" align=\"center\">\n<tbody>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\"><a style=\"margin-left: auto; margin-right: auto;\" href=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-BLPj1-d91z0\/UybaMKO3HgI\/AAAAAAAAAGQ\/04-YkZWPS9w\/s1600\/DSCN2435.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/1.bp.blogspot.com\/-BLPj1-d91z0\/UybaMKO3HgI\/AAAAAAAAAGQ\/04-YkZWPS9w\/s1600\/DSCN2435.JPG\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" border=\"0\" \/><\/a><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"text-align: center;\">Verladestation f\u00fcr Abraum auf der 880m-Sohle<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Vorbei an Bergleuten mit einer gro\u00dfen Arbeitsmaschine (&#8222;Gl\u00fcckauf!&#8220;) wurden wir bald darauf wieder zur\u00fcck in den beleuchteten, ger\u00e4umigen Bereich der Erkundungssohle gebracht, bis zu einer Absperrung am Beginn eines der beiden langen Querschl\u00e4ge, die Strecken, die den Salzstock der Breite nach durchqueren. Von dort ging es zu Fu\u00df weiter, denn&#8230;<\/p>\n<p><b>Wasser, Gas, Erd\u00f6l dringen ein<\/b><br \/>\nNein. Sie sind vorhanden. Sie dringen aber nicht ein.<br \/>\n&#8230;was?!<br \/>\nAn einigen Stellen, wiederum geh\u00e4uft im Schachtbereich, im als Endlager vorgesehenen Zentralbereich bisher nicht, stie\u00df man auf winzige Hohlr\u00e4ume im Salz. Diese enthalten teilweise ges\u00e4ttigte Salzl\u00f6sung, teilweise Kohlenwasserstoffe. Die Sorge scheint berechtigt, dass es sich um Wassereinbr\u00fcche handelt, um Leckstellen, an denen aus tieferen Schichten Erdgas eindringen und das Endlager sprengen k\u00f6nnte. Jedoch wurden die gefundenen Stoffe auf ihre chemische Zusammensetzung untersucht und ihr Alter datiert. Das Ergebnis? Sie sind \u00fcber 250 Millionen Jahre alt &#8211; \u00e4lter als der Salzstock. Sie wurden bei der urspr\u00fcnglichen Ablagerung des Salzes eingeschlossen, haben sich seither nicht mehr bewegt und keinen Kontakt zur Au\u00dfenwelt gehabt, insofern stellen sie zwar eine Gefahr f\u00fcr die Bergarbeiter dar, wenn sie neue Sch\u00e4chte vortreiben &#8211; in diesen Hohlr\u00e4umen stehen Fl\u00fcssigkeiten und Gase unter hohem Druck &#8211; die aber mit geeigneten Sicherheitsvorkehrungen beherrschbar ist, nicht jedoch handelt es sich um eine Einschr\u00e4nkung der Sicherheit eines Endlagers. Im Gegenteil: durch diese Einschl\u00fcsse konnte bewiesen werden, dass das Innere der Salzstruktur seit 250 Millionen Jahren ununterbrochen von der Au\u00dfenwelt abgeschirmt war. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass sich das in den n\u00e4chsten Jahrmillionen \u00e4ndert. Verschweigt man nur diese eine Information &#8211; das Alter der eingeschlossenen Fluide &#8211;\u00a0 erh\u00e4lt man, nun ja, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/wissenschaft\/natur\/gorleben-explosives-gas-koennte-atommuell-endlager-verhindern-a-735943.html\">das hier.<\/a><br \/>\nDer verlinkte Artikel berichtet au\u00dferdem von einem gew\u00f6hnlichen Erdgasvorkommen unter dem Salzstock. Auch das ist richtig. Zwischen dem zuk\u00fcnftigen Endlager und dem Gasvorkommen liegen aber \u00fcber zwei Kilometer massives Steinsalz&#8230;?! Egal, von einem anderen Ort hat man dieses Erdgaslager schlie\u00dflich angebohrt und dort kam es dann oberirdisch zu einer Explosion &#8211; eindeutig gef\u00e4hrlich! Die Schlussfolgerung, dass Brotkonsum zu Gewaltt\u00e4tigkeit f\u00fchrt, weil ja alle Kriminellen Brot essen, ist mit dieser Logik dann auch nicht mehr absurd.<br \/>\nIhr seht, worauf ich hinaus will.. auch der Spiegel BILDet deine Meinung.<\/p>\n<p>Gern w\u00fcrde ich euch Fotos von den \u00d6lfunden zeigen &#8211; dort sickert braune Masse aus den W\u00e4nden und es riecht nach Diesel &#8211; aber zum Zeitpunkt unseres Besuches wurden dort gerade alte Probebohrungen auseinander gebaut, und aufgrund der dabei m\u00f6glichen Austritte von Gas und einer resultierenden theoretischen Explosionsgefahr war nicht nur das Autofahren, sondern auch das Hantieren mit elektronischen Ger\u00e4ten inklusive Kameras verboten. Damit das nicht wieder falsch verstanden wird: es handelte sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Arbeitsschutzma\u00dfnahme. Ein tats\u00e4chlicher Gasaustritt fand meines Wissens nicht statt.<\/p>\n<p>Ach ja, Aussage der Wissenschaftler: Sollte es sich bei der weitergehenden Erkundung herausstellen, dass tats\u00e4chlich auch im Zentralbereich des Salzstockes solche \u00d6lfunde auftreten, w\u00e4re nat\u00fcrlich die Eignung in Frage zu stellen (wenn auch nicht ausgeschlossen, siehe bisherige Argumentation). Bisher gibt es daf\u00fcr aber keine Anzeichen.<\/p>\n<p><b>Der Salzstock Asse ist doch auch abgesoffen! Salz ist unsicher!<\/b><br \/>\nAsse II ist eine <a href=\"http:\/\/www.asse.bund.de\/DE\/2_WasIst\/Bergwerk\/_node.html\">Fehlkonstruktion<\/a>. Dort hat man ein altes Salzbergwerk als Endlager wiederverwendet. Der Salzstock ist ein Schweizer K\u00e4se und gen\u00fcgt nicht einmal den heutigen Anforderungen f\u00fcr normalen Bergbau. Man hat das Salz bis zur Grenze der Statik und bis an die Grenze zum Nebengestein ausgebeutet, und nun f\u00e4llt alles in sich zusammen und Wasser dringt ein. Der Salzstock Gorleben ist wirtschaftlich uninteressant, dort ist nie Salz abgebaut worden. Man f\u00e4hrt dort nur die f\u00fcr Erkundung und sp\u00e4tere Endlagerung n\u00f6tigen Hohlr\u00e4ume auf und h\u00e4lt einen gro\u00dfen Sicherheitsabstand zum Rand der Salzstruktur, so dass Wasser gar keine M\u00f6glichkeit hat, einzudringen.<br \/>\nDie Luft im Bergwerk ist warm und staubtrocken wie in der W\u00fcste. Die Temperatur betr\u00e4gt 30\u00b0C, die Luftfeuchtigkeit weniger als 30%. Mir sind im Verlauf des zweist\u00fcndigen Aufenthaltes fast die Lippen aufgeplatzt und mein Hals fing an zu kratzen. Da ist kein bisschen Wasser, au\u00dfer der angesprochenen kleinen Einschl\u00fcsse von 250 Millionen Jahre altem Zechsteinmeer.<\/p>\n<p><b>Aber andere Gesteine sind viel stabiler als Salz!<\/b><br \/>\nSie sind h\u00e4rter. Das bedeutet, dass sie sich weniger verformen &#8211; das klingt erst einmal gut, aber wenn sie es tun, dann brechen sie und bilden Wegsamkeiten f\u00fcr Wasser und Gase. Salz flie\u00dft unter hohem Druck plastisch. Wenn Hohlr\u00e4ume entstehen (durch thermische Spannungen oder Baut\u00e4tigkeiten), verschlie\u00dfen sie sich mit der Zeit von selbst wieder. Kristallin- und Kalksteine sind au\u00dferdem weniger resistent gegen die hohen Temperaturen, die von Nuklearm\u00fcll ausgehen, das hei\u00dft: eine lokale Erhitzung f\u00fchrt schneller zu Br\u00fcchen. Das <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Schacht_Konrad\">Endlager Schacht Konrad<\/a> wird in Kalkstein eingerichtet, der von einer dicken Tonschicht gegen die Biosph\u00e4re abgedichtet wird. Daher kann dort nur schwach- und mittelaktiver Abfall eingelagert werden. F\u00fcr hochaktiven Abfall ist das keine L\u00f6sung. Steinsalz hat dem gegen\u00fcber eine gute W\u00e4rmeleitf\u00e4higkeit, Risse sind also weniger wahrscheinlich und haben eine kleinere Eindringtiefe.<\/p>\n<div style=\"clear: both; text-align: center;\"><a style=\"margin-left: 1em; margin-right: 1em;\" href=\"http:\/\/4.bp.blogspot.com\/-B-gInco0Npg\/UycJyOwDOnI\/AAAAAAAAAGg\/-CfkhQIiKSM\/s1600\/DSCN2441.JPG\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/4.bp.blogspot.com\/-B-gInco0Npg\/UycJyOwDOnI\/AAAAAAAAAGg\/-CfkhQIiKSM\/s1600\/DSCN2441.JPG\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"480\" border=\"0\" \/><\/a><\/div>\n<p>Einen kurzen Blick in die Fahrzeugwerkstatt sp\u00e4ter wurden wir auch schon gebeten, noch ein St\u00fcck Steinsalz als Andenken aus einer Gitterbox zu nehmen und uns wieder in den F\u00f6rderkorb zu begeben. Gegen den Strom der hereinziehenden Frischluft, die uns in den gut 90 Sekunden Fahrt trotz Overall gr\u00fcndlich ausk\u00fchlte, ging es wieder ans Tageslicht, in die Kantine und danach zu einer Abschlussdiskussion, in der viele der vorgenannten Fragen er\u00f6rtert wurden.<\/p>\n<p>Was gibt es zusammenfassend zu sagen? Eigentlich habe ich das ja schon am Anfang dieses Artikels getan: Der Fernseher (die Zeitung, das Radio) l\u00fcgt. Ob in politischer oder sensationalistischer Absicht oder aus Unverst\u00e4ndnis, k\u00f6nnen nur die verantwortlichen Redakteure beantworten. Ich bin nach Gorleben gefahren, in der Erwartung ein Desaster vorzufinden und den Betreibern unangenehme Fragen stellen zu k\u00f6nnen. Ich empfand das Motto der Betreibergesellschaft (&#8222;Verantwortung f\u00fcr Generationen&#8220;) als tiefschwarz zynisch und erwartete f\u00fcr uns Fachkundige leicht durchschaubare Propaganda.<br \/>\nIch komme zur\u00fcck mit dem Wissen, dass dort hochwissenschaftlich und professionell an der Sicherung der Nuklearabf\u00e4lle Deutschlands f\u00fcr viele Jahrtausende gearbeitet wird. Ich komme zur\u00fcck, den Frust der Wissenschaftler und Bergleute teilend, denen aus politischem Opportunismus immer wieder die Arbeitsgrundlage entzogen wird. H\u00e4tte man sie nach dem urspr\u00fcnglichen Zeitplan arbeiten lassen, h\u00e4tte das Endlager (einen weiterhin positiven Eignungsbefund nach vollst\u00e4ndiger Erkundung vorausgesetzt) schon l\u00e4ngst in Betrieb gehen k\u00f6nnen. Die bisherigen und jetzigen Verz\u00f6gerungen bedeuten, dass wir noch f\u00fcr Jahrzehnte hochradioaktiven Atomm\u00fcll in Blechhallen im Wald werden lagern m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das Vorgehen der Politik &#8211; W\u00e4hlerfang auf dem R\u00fccken eines so wichtigen, sicherheitskritischen Projektes &#8211; ist unverantwortlich. Das Vorgehen der Presse ist unanst\u00e4ndig. Den Gegnern von Bergwerk und Endlager kann man keinen Vorwurf machen &#8211; wer nur be\u00e4ngstigende Desinformation erh\u00e4lt, muss verunsichert sein. Empfehlen kann ich allen aber uneingeschr\u00e4nkt <a href=\"http:\/\/www.bfs.de\/de\/endlager\/gorleben\/info_gorleben.html\">einen Besuch im Erkundungsbergwerk Gorleben (klicken f\u00fcr Infos).<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>Anmerkung: Informationen ohne Quellenangabe, die in den nachfolgenden wissenschaftlichen Texten nicht enthalten sind, habe ich vom Personal vor Ort.<\/p>\n<\/div>\n<pre>A Kaul, H R\u00f6themeyer, Investigation and evaluation of the Gorleben site: a status\r\nreport, Nuclear Engineering and Design, Volume 176, Issues 1\u20132, 3 November 1997,\r\nPages 83-88, ISSN 0029-5493, http:\/\/dx.doi.org\/10.1016\/S0029-5493(96)01345-3.\r\n(<a href=\"http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0029549396013453\">http:\/\/www.sciencedirect.com\/science\/article\/pii\/S0029549396013453<\/a>)<\/pre>\n<pre>Bornemann, O. et al., Standortbeschreibung Gorleben Teil 3 - Ergebnisse der \u00fcber-\r\nund untert\u00e4gigen Erkundung des Salinars. <i>Geologisches Jahrbuch Reihe c<\/i>, 2008,\r\nNr. 73, S. 211.<\/pre>\n<div style=\"text-align: left;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\"><b>Urheberrechtshinweis<\/b> &#8211; Abweichend von meinen anderen Texten gilt f\u00fcr diesen und die enthaltenen Bilder:<\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\" rel=\"license\"><img decoding=\"async\" style=\"border-width: 0px;\" src=\"http:\/\/i.creativecommons.org\/l\/by\/4.0\/88x31.png\" alt=\"Creative Commons Lizenzvertrag\" \/><\/a><\/div>\n<div style=\"text-align: center;\">&#8222;Schreckensmeldungen aus Gorleben, oder: Manipulativer Journalismus f\u00fcr Anf\u00e4nger&#8220; von <a href=\"https:\/\/strikeslipvault.org\/wordpress\/?p=124\" rel=\"cc:attributionURL\">Pickhammer<\/a> ist lizenziert unter einer <a href=\"http:\/\/creativecommons.org\/licenses\/by\/4.0\/\" rel=\"license\">Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz<\/a>.<\/div>\n<div style=\"text-align: left;\"><\/div>\n<div style=\"text-align: left;\">Bei Weiterverwendung von Inhalten w\u00fcrde ich mich \u00fcber eine Nachricht freuen! \u00dcber eine kleine Anerkennung in Form von Bitcoins nat\u00fcrlich auch, ist aber selbstverst\u00e4ndlich nicht n\u00f6tig. 1FV6CGpBQ2qEupLaV4jLKJqJqK1gZfzPcW<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder kennt den Namen, jeder wei\u00df worum es geht, wenn das Wort &#8222;Gorleben&#8220; f\u00e4llt. 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